Und was machen Sie so beruflich?


Die IT-UnkeSchon oft wurde mir die Frage nach meiner genauen beruflichen Tätigkeit gestellt.

Und ich habe sie genau so oft beantwortet. Aber noch nie in dieser Form für eine Blogparade.

Die Kurzform meiner Berufsbeschreibung fasse ich meist so zusammen: Ich mache was mit IT.
Wenn ich es als Hashtags für Twitter ausdrücken soll: #it-sicherheit #it-betrieb #it-konzepte

Aha. Und was ist das jetzt genau?
Ganz einfach: Ich kümmere mich darum, dass IT-Umgebungen in Unternehmen funktionieren. Und zwar nicht die Anwendersoftware, sondern die Infrastruktur. Kern meiner Tätigkeit ist also die Bewertung und der Betrieb lokaler Netzwerke, der Betrieb von Servern und die Unterstützung der Unternehmensleitung und der vorhandenen IT-Abteilung.


Mein Beruf: Über-den-Tellerrand-Blicker.

Grundvoraussetzung um IT im Unternehmen sinnvoll einzusetzen: Man muss das Unternehmen des Kunden verstehen und die dafür passende IT-Lösung entwickeln.

Seit vielen Jahren besteht „IT“ nicht mehr nur aus einzelnen Rechnern oder kleinen Computernetzwerken. Durch das Internet mit all seinen Entwicklungen im Bereich der Cloud-Services hat sich auch mein Beruf gravierend verändert. Ohne eine breitbandige Internetanbindung und redundante Anbindungen kann heute kaum noch ein Unternehmen sinnvoll arbeiten. Was als reines Informationsmedium begann, ist mittlerweile eine komplexe Infrastruktur geworden.

So hat sich mein Beruf nebenbei vom eher produktbezogenen EDV-Dienstleister zum lösungsorientierten IT-Architekten gewandelt.

Mein Nebenberuf: Stirnrunzler

Daten- und Informationssicherheit ist ein wichtiges Thema, das in vielen Firmen aus dem Auge verloren wird. Von Seiten des Marketing werden gerne neue Dienste und Kommunikationswege genutzt, ohne sich über Risiken und Nebenwirkungen im Klaren zu sein. Es gibt ja auch keine Beipackzettel zu wärmstens beworbenen Marketingtools in der Cloud. Wer kann denn von Seiten des Marketing bewerten, ob eine tolle neue App nicht doch sensible Firmeninformationen nach außen gibt?

Auch viele interne IT-Abteilungen sind bei diesen Fragen oft hilflos. Denn im Alltagsbetrieb besteht wenig Freiraum, um solche Dinge zu überprüfen. Also müssen Leute wie ich ran. Leute, die hinter die Werbung blicken und sich einmal ansehen, was an Daten so abfließen könnten. Leute, die überprüfen, wo diese Daten denn landen und wie diese gesichert werden können.

Das Ergebnis: Die IT-Unke

Eher ein ruhiger Analyst im Hintergrund und nicht immer himmelhoch jauchzend sobald eine neue Technik am Horizont erscheint. Sondern eher bewertend, abwägend oder warnend.
Oder wie ein paar Social Media Freunde scherzhaft sagen: UNKEND

Was lag also näher als das zum Programm zu erklären?
Deswegen gibt es die IT-Unke.