Facebook auf Einkaufstour


KaufladenEs geistert ein Gerücht durch die IT-Presse. Facebook scheint zu überlegen, das eigene Portfolio durch den Einkauf von WhatsApp zu ergänzen.

Nur ein Gerücht? Ich glaube nicht. Dieser Einkauf wäre strategisch sehr geschickt.

Bislang sieht Facebook nämlich mit seinem eigenen Messenger nur die Kommunikation der eigenen Mitglieder.


Mit WhatsApp würde sich der Kreis der kommunizierenden und auswertbaren Menschen erheblich erweitern. Auf einmal wäre die Kommunikation vom Kind bis zum Greis greifbar. Offenbar hat Facebook gemerkt, dass es für Werbetreibende momentan nur eingeschränkt empfehlenswert ist.

Es sind einfach zu viele Menschen für Facebook derzeit nicht greifbar. Zu viele Menschen verweigern sich aktiv oder sehen einfach keinen Sinn in einer Plattform wie Facebook. Was liegt also näher auch andere Kreise anzusprechen?

Der Zukauf von Instagram war ein erster Schritt. Hier hat sich Facebook eine Tür zur kreativen Welt geöffnet. Warum wie Google mit hohem Kostenaufwand Fahrzeuge durch die Welt schicken? Die User liefern den Content schon. Zwar langsamer, aber dafür deutlich besser dokumentiert. Und besser auswertbar, denn auch bei Instagram sind verschiedene Kreise miteinander verzahnt.

Der nächste Schritt mit dem Zukauf von WhatsApp ist jetzt ein logischer. Denn auch hier sind soziale Verbünde sichtbar. Und sogar die Kommunikation wird transparent. So kann man direkt und unmittelbar zu einem diskutierten Thema eine passende Werbung einblenden.

Das dieser Eingriff in manchen Staaten eine Verletzung des Fernmeldegeheimnis darstellt, dürfte Facebook egal sein. Andere Vorschriften wie die zum Datenschutz werden ja auch schon ausgeblendet.

Mein persönliches Fazit: Es wird Zeit, das Engagement in sozialen Netzen grundsätzlich zu überdenken.


Datenschutz - Impressum

IT-Beratung - IT-Betrieb - Technologieberatung - IT-Risikobewertung - Vorträge und Weiterbildung zu IT-Themen