Und was machen Sie so beruflich?


Die IT-UnkeSchon oft wurde mir die Frage nach meiner beruflichen Tätigkeit gestellt.

Und ich habe sie genau so oft beantwortet. Aber noch nie in dieser Form für eine Blogparade.

Die Kurzform meiner Berufsbeschreibung fasse ich meist so zusammen: Ich mache was mit IT. Wenn ich es als Hashtags für Twitter ausdrücken soll: #it-security #technologieberatung #it-coaching

Aha. Und was ist das jetzt genau? Ganz einfach: Ich kümmere mich darum, wie und warum die IT-Umgebung in Unternehmen funktioniert. Und zwar nicht die Anwendersoftware, sondern ich kümmere mich um die Infrastruktur. Kern meines Berufs ist die Bewertung und der Betrieb lokaler Netzwerke, die Sensibilisierung der Mitarbeiter für den Bereich Daten- und Informationssicherheit und die Unterstützung der Unternehmensleitung und der vorhandenen IT-Abteilung.


Mein Beruf: Über-den-Tellerrand-Blicker.

Grundvoraussetzung um IT im Unternehmen sinnvoll einzusetzen: Man muss das Unternehmen des Kunden verstehen und die dafür passende IT-Lösung entwickeln. Also ist seit Anfang an das Beobachten und Bewerten von IT-Umgebungen und Technologien Kernthema in meinem Beruf.

Seit über 10 Jahren besteht „IT“ nicht mehr nur aus einzelnen Rechnern oder Computernetzwerken. Durch das Internet mit all seinen Entwicklungen im Bereich „Social Media“ hat sich auch mein Beruf gravierend verändert. Ohne eine breitbandige Internetanbindung kann heute kaum noch ein Unternehmen sinnvoll arbeiten. Was als reines Informationsmedium begann, ist mittlerweile ein allgegenwärtiges Kommunikationsmedium geworden.

So hat sich mein Beruf vom produktbezogenen EDV-Dienstleister zum lösungsorientierten IT-Berater gewandelt.

Mein Beruf: Stirnrunzler

Daten- und Informationssicherheit ist ein wichtiges Thema, das in vielen Firmen aus dem Auge verloren wird. Von Seiten des Marketing werden gerne neue Dienste und Kommunikationswege genutzt, ohne sich über Risiken und Nebenwirkungen im Klaren zu sein. Es gibt ja auch keine Beipackzettel zu wärmstens beworbenen Marketingtools in der Cloud. Wer kann denn von Seiten des Marketing bewerten, ob eine tolle neue App nicht doch sensible Firmeninformationen nach außen gibt?

Auch die interne IT-Abteilung ist bei diesen Fragen oft hilflos. Denn im Alltagsbetrieb besteht wenig Freiraum, um solche Dinge zu überprüfen. Also müssen Leute wie ich ran. Leute, die hinter die Werbung blicken und sich einmal ansehen, was an Daten so abfließen könnten. Leute, die überprüfen, wo diese Daten denn landen und wie diese gesichert werden können.

Mein Beruf: IT-Unke

Eher ein ruhiger Arbeiter im Hintergrund und nicht himmelhoch jauchzend. Sondern nachdenklich und warnend. Oder wie ein paar Social Media Freunde scherzhaft sagen: UNKEND

Was lag also näher als das zum Programm zu erklären? Nichts. Deswegen gibt es die IT-Unke.

Mein Autorenprofil bei Google
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