7 Tips für Social Media

10 Tips für Social MediaTipps für den Umgang mit sozialen Netzen gibt es überall?

Stimmt. Deswegen ja auch hier. Doppelt genäht hält besser.

Aber es geht nicht anders. Die Anwender müssen weiter sensibilisert werden, was den Umgang mit „Social Media“-Netzwerken angeht.


Tipp 1: Nutze lieber eine Email-Adresse für die Anmeldung statt der Facebook-Anmeldung.

So bequem es auch sein mag, aber die Nutzung eines zentralen Logins für alle Dienste beherbergt ein großes Risiko: Wenn diesem Dienst die Zugangsdaten abhanden kommen, stehen damit einem Angreifer ALLE anderen Accounts auch zur Verfügung.

 

Tipp 2: Nutze für jedes Netzwerk eine eigene Mail-Adresse.

Der Grund ist einfach: Mailadressen werden ganz oft als verknüpfendes Element benutzt. Quasi als Schlüssel zur Person. Wer hat das noch nicht erlebt, dass man sich zu einem sozialen Netzwerk anmeldet und die direkt in der Begrüßung erfährt, dass schon ganz viele Freunde dieses Netz benutzen? Das verbindende Element ist die Email-Adresse.

 

Tipp 3: Komplexe und doch leicht zu merkende Passworte.

Das hilft nicht nur maschinelle Crackversuche abzuwehren, sondern auch dabei ein mögliches Mit1€$en im Internetcafe zu verhindern. Allerdings ist das deutlich schwerer, wenn man in der Schreibweise Sonderzeichen einbringt.

 

Tipp 4: In soziale Netze gehören nur Informationen die man auf dem Marktplatz herausrufen würde.

Altbekannt und doch nie so richtig beherzigt. Man sollte sich aber klar machen, dass die Daten aus dem Internet kaum noch zu löschen sind. Und es wird auf jeden Fall so sein, dass Ihnen die ein oder andere Äußerung in ein paar Jahren wirklich peinlich ist.

 

Tipp 5: Man muss nicht alle Dienste nutzen

Es ist ja so bequem. Ein neues StartUp erscheint am SocialMedia Himmel und bietet ultimative, noch nie dagewesene Funktionalität an. Nur selten kann man sich einen Überblick über diesen neuen Dienst verschaffen, ohne zumindest seinen Twitter oder Facebook.Account zu hinterlegen. In seltenen Fällen tut es die Email-Adresse. Aber natürlich nimmt der Durchschnittsnutzer den bequemen Weg. Muss das so sein? Kann man nicht erst einmal einen Bekannten fragen?

 

Tipp 6: Was passiert, wenn der Dienst den Vorstellungen nicht den Vorstellungen entspricht?

Man meldet sich bei dem Dienst ab. Bestenfalls. Meist gerät er einfach in Vergessenheit. Genau wie die bei Facebook oder Twitter erteilte Autorisierung des Dienstes. Wenn man den Dienst nicht mehr nutzen will, dann auch bitte die Autorisierungen entfernen.

 

Tipp 7: Nach der Abmeldung kontrollieren, ob der Account vom Anbieter wirklich gesperrt wurde.

Die Anbieter von Diensten im „Social Media“-Bereich leben davon, dass sie möglichst viele Nutzer präsentieren können. Also scheuen sie sich, einmal vorhandene Accounts zu löschen. Sinkende Nutzerzahlen sind Gift wenn es gilt den Dienst an Werbekunden zu verkaufen. Also werden die Konten einfach aktiv gelassen, obwohl der Nutzer den Account gelöscht hat. Man sollte also einen Bekannten, der noch in dem Netz aktiv ist, bitten den Account einmal zu suchen. Und danach auf dem klassischen Postweg die Löschung einzufordern. Ja, das funktioniert noch immer.


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